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Was ist Recyclingbeton?

Recyclingbeton (auch RC-Beton) ist ein Beton, der aus recycelten Gesteinskörnungen hergestellt wird. Diese Körnungen stammen aus Bauschutt, z. B. aus dem Rückbau von Gebäuden oder Straßen. Recyclingbeton reduziert den Bedarf an primären Rohstoffen wie Kies und Sand und leistet einen wichtigen Beitrag zur Circular Economy . Herstellung Aufbereitung : Bauschutt wird gebrochen, gereinigt und nach Korngrößen sortiert. Mischung : Recycelte Gesteinskörnungen werden mit Zement, Wasser und Zusatzstoffen gemischt. Qualitätsprüfung : Prüfung der Festigkeit, Dauerhaftigkeit und Umweltverträglichkeit.

Kriterien/Phasen

Recyclingbeton (RC-Beton) ersetzt einen Teil der natürlichen Gesteinskörnung durch aufbereitetes Bauabbruchmaterial. Die wesentlichen Anwendungsbereiche und Vorteile:

  • Ressourcenschonung: Reduzierung des Abbaus von Kies und Sand
  • Klimaschutz: Geringere CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Beton
  • Kosteneinsparungen: Geringere Materialkosten durch Wiederverwendung
  • Einsatzbereiche: Fundamente, Bodenplatten, Wände, Decken, Straßen- und Wegebau, Lärmschutzwände
  • Zertifizierungen: Erfüllung von Nachhaltigkeitsstandards (z. B. DGNB, LEED)

Relevanz im Bauwesen

RC-Beton schont Kies- und Sandvorkommen, reduziert Abfall und stärkt regionale Stoffkreisläufe. Besonders sinnvoll ist er, wenn Rückbau, Aufbereitung und Neubau räumlich zusammenpassen. In Ausschreibungen sollten zulässige RC-Anteile, Nachweise und Einsatzbereiche eindeutig definiert werden.

Kurz gesagt

Recyclingbeton ist nicht automatisch CO₂-arm, weil Zement weiterhin den größten Emissionsanteil verursachen kann. Er ist daher von klimaneutralem Beton zu unterscheiden und sollte mit CO₂-reduzierten Bindemitteln sowie LCA betrachtet werden. Verwandte Baulexikon-Begriffe: Klimaneutraler Beton, Sekundärbaustoffe, Kreislaufwirtschaft.

Ähnliche Begriffe: Sekundärbaustoffe, Urban Mining, Kreislaufwirtschaft

Quellen